" "Überlebensgeschichten" (.de) 

(noch im Aufbau): Das Projekt "Überlebensgeschichten.de"


 
ÜBERLEBENSGESCHICHTEN.DE                   HERZLICH WILLKOMMEN   !
 
Hier soll Mitmenschen Mut und Hoffnung gemacht werden. Von Menschen, die trotz  schwerem Unglück bzw. Krisen unterschiedlichster Art - dank auch oft unterschiedlichster Faktoren - überlebten, die hier ihre Geschichten und "Überlebensrezepte" erzählen.
Um damit anderen (betroffenen) Menschen neuen Mut, Hoffnung und auch ganz praktische Tipps zu geben. Ähnlich wie dies z. B. in einer Selbsthilfegruppe möglich ist, die viele Menschen aber nicht aufsuchen wollen oder können. Hier wollen wir ergänzend dies hier anbieten.
Das kann keinen fachmännischen,  ärztl./ therapeutischen , Rat ersetzen - aber oft auch entscheidend unterstützen.

Zusätzlich sind hier (unten) noch, als bei Bedarf auch wichtige Quelle für Hilfen,  Link-Tipps für andere hilfreiche (nicht-kommerzielle) Seiten - auch hierfür sind weitere Tipps willkommen - inkl. dort auch Hinweise um weitergehende professionelle Hilfezu finden, die im Zweifelsfall immer gesucht werden sollte. Natürlich hilft auch nicht jeder Tipp, das ist ja auch individuell verschieden. Aber schon eine nützliche Anregung kann ja sehr hilfreich sein.  Diese Seiten sind auch möglichst  einfach aufgebaut- sie sollen ja auch noch nutzbar sein, wenn im Moment wenig Kraft  gespürt wird.
Und auch das, auch anonym mögliche, Einsenden von Überlebens- Geschichten/Tipps ist einfach: Bitte an info@überlebensgeschichten.de  schicken (längere  Texte bitte in Word oder PDF).

Auch kurze Beiträge sind willkommen (z.B. "Mir half nach schwerem Unfall..."). Bitte hauptsächlich das, was konkret geholfen hat (das heben wir auch hervor), denn das kann ja auch anderen Menschen hauptsächlich helfen.
Bitte ohne Werbung für etwas zu machen, rechtliche/sittliche Regeln beachten, nicht beleidigen und dergleichen (sonst können und wollen wir das nicht veröffentlichen). Möglich ist auch Lebensmottos, (Volks-) "Weisheiten" und dergl. zu senden.
Bitte achten Sie wenn möglich dabei darauf, dass es Ihre Vorschläge nicht schon gibt.Vielen Dank allen Helfenden, alles Gute allen Besuchern dieser Seite wünschen wir ganz herzlich!   
     
Ihr Team vom Gedenkbuch e.V
 (mehr Infos, auch Referenzen: www.initiativegedenkbuch.de Da hier nur Ehrenamtliche tätig sind freuen wir uns über weitere Unterstützer, z.B. auch Web-Experten für den weiteren Ausbau der Seite/Spenden für Material-Kosten. Auch für  die sonstigen Vereins-Tätigkeiten, auch unsere Initiativen für "Recht auf Trauer" bzw." Burn-out / Mobbing - Opfer sind keine Versager (sondern meistens Helden ) " usw. )





Spenden sind aufgrund unserer als gemeinnützig anerkannten Ziele (vom Finanzamt Berlin , zuletzt im März 2008) steuerlich absetzbar. Bescheinigungen hierfür stellen wir selbstverständlich gerne und umgehend aus.

Spendenkonto : Siehe - > hier


   


_________________________________________________________________________________________________________



Damit in Zukunft einige (Über-)Lebensgeschichten positiver geschrieben werden können/es eine bessere Zukunft geben kann  (und für einige andere nützliche Informationen usw. ) hier noch weitere   



L i n k  -                            T i p p s                                                          (mit vielen weiteren nützlichen Informationen  /    Links dort ):

                                                                                                                    Im akuten Notfall :                           Notfallrufnummern (Deutschland) - www.telefonseelsorge.de  - auch per Mail Hilfe, auch in extremen Krisen-Situationen,bei Bedarf  auch Vermittlung profess. Hilfen
- www.das-beratungsnetz.de - sehr viele kostenlose Beratungs- Möglichkeiten
- www.jugend-notmail.de  - Tipps und Hilfe (auch per Mail) für Leute bis 25 Jahre mit sehr vielen weiteren Link-Tipps
- http://web4health.info/de - Kostenlose Online- Beratung/Tipps zu allen möglichen Gesundheits-und psycholog. Fragen
  - www.weisser-ring.de (Hilfe für Opfer von Verbrechen)
   - therapie.de - gemeinnütziges Psychotherapie-Portal    mit Therapeuten-Suche, weiteren Tipps
   - Depression - Kompetenznetz (dagegen, Forum für Selbsthilfe und Rat)
rotetraenen.de - Selbsthilfe (- Community) bei "Selbstverletzendem Verhalten" 
- www.psychic.de    Selbsthilfe und Ermutigendes bei Ängsten, Panik usw.
  - www.krankheitserfahrungen.de  Kranke Menschen beschreiben ihre Gefühle, was ihnen hilft...
  - nakos.de  - Datenbank über Selbsthilfegruppen  in    ganz   Deutschland
- Selbsthilfenetz.de - Verzeichnis von Selbsthilfegruppen aller Art (NRW)
- www.sekis.de

Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (Berlin)

für nahezu alle Bereiche (auch Opfer von Gewalt usw. )
  www.meine-schulden.de/ Kostenlose Beratung, auch online, bei Schulden

www.handicap-net24.de  Ziel: Horizonte öffnen für Menschen mit Handicap

- www.gleichgestellt.at  Portal für Menschen mit "Behinderungen" inkl. Tipps                                         und auch (Über-) Lebensgeschichten     (Österreich)   -  www.dgb.de

Gewerkschaftsbund-Seite mit Links zu Gewerkschaften u. a. Beratungsangeboten und dergleichen in ganz Deutschland



- www.bessereweltlinks.de           Sammlung entsprechender  (sehr vieler ) Links ...(hier ist übrigens auch unsere Seite zu finden )

www.solidaritaet-international.de 

Internationale Solidaritäts- und Hilfsorganisation
- Selbsthilfeseiten des PsychiatrienetzesBundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

- umfangreiche Seite mit Tipps für Selbstthilfe, Rechtliches usw.
www.yad-vashem.de

"Deutsche Seite" der Gedenkstätte/Archiv (in Israel) für die Opfer des NS inkl. umfangreicher Archive von Opfern und auch der (so titulierten) "Gerechten der Völker" usw. - www.schwulesmuseum.de - u.a. zum Gedenken an homosex. Opfer des NS bzw. von Überlebenden von Gewalt gegen Homosexuelle   
Förderverein Neue Wege in der HIV-Therapie
lebensmut.de - christliche Seite, die (neuen) Lebensmut machen möchte -  www.lebensgeschichten.org - Selbsthilfe - Seite, auch mit "Überlebensgeschichten"

Weitere                                   Tipps                                  für                      Links    gerne!!

   



 



  www.überlebensgeschichten.de:                 Hilfreiche (Link-)Tipps für Menschen in Not
Überlebende von Unglück und Krisen geben anderen ( betroffenen ) Menschen Mut, Hoffnung und Tipps aus ihren Erfahrungen.
(Diese Seiten können ärztl./psycholog. Beratung nicht ersetzen
                                                                                       - sie sind nur ergänzend gedacht!).
 

Überlebensgeschichten/ Hilfreiches: 

  

 

 Mir halfen, natürlich, Freunde. Und zwar oft gerade die, von denen ich das kaum gedacht hatte (während ich von anderen "besten Freunden" nach Beginn meiner schweren Erkrankung plötzlich nie wieder etwas hörte...). Und dann auch eine neue Liebe -die wirklich wie ein neues Leben war, mir das ermöglichte... Obwohl ich zuvor schon "tot gesagt" war, auch von div. Ärzten!    Außerdem halfen mir Berichte von Anderen, denen es oft sogar noch schlimmer ging als mir. Da ging es mir ja noch relativ gut... Andere zeigten aber auch, dass es immer noch weiter gehen kann..Außerdem merkte ich mit der Zeit auch, dass es andere halt auch oft schwer haben. Sei es auch nur weil das Wetter gerade mal wieder so trist ist, man schlechte Laune hat.. Ich bezog dann nicht mehr alles auf mich (dass das an mir lag,die mich nicht mochten und so).                                       Frau R.,Waiblingen (52)

 

 

Völlig ruiniert, ich wurde betrogen, gesundheitliche Probleme... Ich war am Ende. Nur Lachen, auch sarkastisch, half mir.. Irgendwie hilft das gegen Schmerz, auch wenn ich mir manchmal etwas "irre" vorkam. Aber was solls... ... Dadurch begeisterte ich auch mit der Zeit andere Leute ("Respekt, du verlierst ja nie dein Lachen").

Außerdem half mir auch mein Hund sehr.   Und (körperliche) Intimität :.)                                                 I. Schmid, Sonnenhof (46)

 

 

 Mir half mit der Zeit zu sehen, dass das was ich anderen vorwarf oft sogar positiv war. Z. B. hielt ich andere Leute für total geizig, die liefen in so alten Klamotten rum,... Bis ich merkte, dass das tolle Menschen waren, die ganz viel für gute Zwecke spendeten. Hütet euch vor Vorurteilen! Die, die sich selber als so toll darstellen sind das oft gar nicht und bei anderen Leuten kann man sich wie gesagt auch sehr täuschen!                      W., 16 

 

 

  

In (depressiven) Krisen half mir Johanniskraut, Tee oder Tabletten. Gibt es auch in Drogerien.  Nur "härtere" Medikamentenicht, die in extremen Phasen auch nötig sind, damit man auch überhaupt erst mal wieder Kraft hat. Die gibts aber - zu Recht!- nur beim Doktor. Oder auch ans Meer, in den Wald, mal weg... Evtl. sogar Kur. Auch Tanzen, Theater,... Oder (laute) Musik zuhause ... Auch "einfach" mal Zeit für Schönes nehmen, auch wenn man sie eigentlich gerade nicht hat - gerade dann ist das aber total wichtig, um mal "Runter /auf andere Gedanken zu kommen".... Nachdenken ist sicher oft gut manchmal. Zu viel aber nicht!

Claudia B.,bei Hamburg

 

 

Durch Krankheit und Tod Angehöriger war ich kurz davor keinen Sinn mehr im Leben zu sehen. So blöde es klingt: Nur meine tägliche Lieblings- Sendung im TV  hielt mich am Ende am Leben, verhinderte, dass ich mir richtig überlegte meinem  Leid ein Ende zu setzen.Ich wollte immer wissen wie es weiter geht, redete auch mit den Leuten im TV... Eigentlich idiotisch. Aber egal, was hilft hilft... Später fand ich dann im Internet Foren mit Fans der gleichen Sendungen - z. B. Star Trek. Dadurch bekam ich neue Kontakte, Freunde... Und auch neuen Lebenssinn.   Als ich dann auch wieder mehr raus konnte erfreute ich mich an zig Sachen, Zwitschern der Vögel, Blumen, Sonnenuntergang, Lachen von Kindern usw.   Aber auch oft, dass ich  nicht von mir erwartete, dass es mir gut geht, da etwas "schön redete". Manchmal gehts einem halt mies, na und? Ist ja normal. Schlimm ist nur, wenn man sich darüber immer zu viel Gedanken macht.      

Ansonsten hilft bei Depri-Phasen auch wirklich Sonne (notfalls auch Solarium oder beim Doktor, Lichttherapie, zahlt auch meistens die Kasse),Luft,Sport.    

  Gerade auch in trüberen Jahreszeiten. Und Schokolade.    Autogenes Training auch, selbst bei gr. Schmerzen.                                                                                                                                                                                              Jo L., Berlin

 

 

Spazieren in der Natur hilft bei mir wirklich, auch bei sehr schweren Problemen komme ich zu mir. Einfach mal Gedanken schweifen lassen... Oder auch mal Gedanken abschalten! Dabei hilft bei Bedarf auch autogenes Training und Yoga
                                            Klaus P., Mannheim 

 

 

 Erfahrungsberichte von anderen Menschen halfen mir auch mein gr. Leid ("Behinderung") zu überstehen. Diese sind außer hier auch sonst im Internet zu finden oder auch in Bibliotheken, die Leute da beraten auch.  Silja, Berlin

 

 

Aus unserer Selbsthilfegruppe und von meinem Therapeuten hier noch ergänzend ein paar ggf. hilfreiche Sachen, Tipps: Gefühl gebraucht zu werden - z.B. auch durch ehrenamtl. Engagement, auch z. B. in Selbsthilfegruppen (in denen man vielleicht sogar auch noch selbst Hilfe bekommt, zumindest am Anfang)  -im Internet und/oder vor Ort- gute Musik, Literatur, phantast. Geschichten, Tiere, Natur - z. B. auch ans Meer fahren - Sport, besserer Schlaf und Ernährung-  aber auch mal Schokolade, Süßes etc., ein Glas Wein ohne Vorwürfe - außer bei Alkoholikern natürlich.     Und: Leute, die extreme Sachen überlebt haben, wissen auch worauf es wirklich ankommt im Leben! Das sollte man nur auch möglichst ohne das Extreme verstehen.. Z. B. Freundschaften, Gesundheit pflegen oder o. g. Sachen sind sicher viel wichtiger als vieles Andere!                                                                                                                       Jo, Kiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Stark depressiv, extreme Redeangst,... Das kann, auch wenns vielleicht nicht so schlimm klingt,  ganz schön schaden! Obwohl ich viele Sachen wusste meldete ich mich deshalb z. B. in der Schule nicht, hatte so schlechtere Noten, schlechtere Chancen auch damit nach der Schule... usw.Mir half nach zig erfolglosen Sachen nur die Erkenntnis, dass ich auch kein schlechterer, dümmerer Mensch als andere bin. Dumme Menschen machen sich auch so gut wie nie Gedanken, werden so auch fast nie depressiv... Das werden ja fast immer nur (etwas) klügere Menschen, die überhaupt richtig Nachdenken können und wollen... Dann dachte ich dann hab ich doch auch Grund auf mich stolz zu sein und hab auch was zu sagen... Ja!!!   Heute bin ich auch sogar selbst psycholog. Beraterin. Früher wäre ich fast beim Therapeuten gelandet...           Außerdem: Was heute als schlecht gilt wird später oder anderswo vielleicht gut angesehen: Bis 1975 war ja in D. Homosexualität eine "Krankheit". Heute sind Homosexuelle in Deutschland Regierungs-Spitzen!Was hier als krank gilt ist in anderen Ländern hoch angesehen. Z. B. auch "sehr schüchterne". Was in einer sehr konservativen kl. Stadt in Deutschland als "bäh" gilt ist in gr. Städten (Berlin, Köln usw.) voll angesagt... Usw. Don`t worry, bleibt cool, lasst euch nicht verunsichern, manchmal hilft auch ein Umzug mehr als eine Therapie, wenn z.B. euer Umfeld das Problem ist und nicht ihr (solang man nicht vor Problemen "in einem" wegläuft).   Ein "nur" Arbeiter gilt heute zum Beispiel als wohl nicht so "wertvoll". Im Sozialismus sind Arbeiter total wichtig... Usw.                                                     Nicole , Erlangen, 30

  Ihr glaubt, dass sich an euerer Lage nie wieder etwas ändern kann? Wir dachten auch nicht, dass die Mauer fällt (gebt die Hoffnung nie auf! WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER!).   Und teilweise hielt mich auch nur Wut am Leben. Bis ich die dann endlich herauslassen konnte. Zwar stand dann gegen meinen Peiniger "Aussage gegen Aussage". Aber immerhin wird er sich überlegen, ob er anderen Leuten nochmals etwas antut. Denn wenn er dann  nochmals eine Anzeige bekommt  glaubt man ihm wohl ( noch) weniger...                                                                                                                                    "Ossi"

Mein Kind ins Heim geben war damals für mich die Hölle. Heute, auch nach therap. Hilfe,  weiß ich - es war das Beste, das ich für es tun konnte. Heute haben wir ein gutes Verhältnis.  A. R.  Erst als ich richtig am Boden lag bekam ich Hilfe - als ich fast wegen Drogen hopps gegangen und im Knast gelandet wäre und dachte "jetzt bist du am Ende". Vorher nahm man meine Bedürfnisse, Probleme und so gar nicht richtig ernst. Erst am Abgrund begriffen ein paar Leute - und endlich auch ich selbst- dass es so nicht weiter gehen kann. Auch wenn mans nicht so weit kommen lassen sollte, das könnte tödlich enden, man sollte vorher lauter nach Hilfe schreien! Heute habe ich zwar viele "Freunde" weniger - aber das waren auch keine guten, die wollten nur von mir profitieren! Ich bin nun in ner sozialpädag. WG und in sozialpädag. Ausbildungs- Projekt. Zwar nicht alles easy - aber es geht Schritt für Schritt voran. Und das ist ja doch die Hauptsache!  Auch wenn nun gilt "ohne Fleiß kein Preis". Leben ist hart, tja...   Aber besser den (Über-)Lebens-Kampf annehmen als in Schein-Welten zu "leben", darin vor sich hin zu vegetieren, letztlich dann völlig leer und ohne Perspektive  . Dabei braucht man aber Hilfe. Und die anzunehmen ist völlig ok, alles andere als "uncool"!                                                                                                             Jogi (22), S.

  Leute, mir ist so viel Sch... in meinem Leben passiert, dass ich mich oft nur noch in Zynismus flüchten konnte... Aber immerhin hilft der auch oft. Mein Lebensmotto ist auch inzwischen echt "alway s look on the bright side of life" ... Denn, in der Tat; "Shit happens"... Das Leben ist halt nun mal nicht nur schön. Aber für manche Sachen lohnt es sich einfach zu leben und das "to be or not to be" mit "yes!!" zu beantworten.   Und: Humor, Humor, Humor... G