Herzlich willkommen !



 
`Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können `                                                                                                                                           ( Jean Paul )
` Nur die im Dunklen sieht man nicht``                                         ( Bert Brecht ) 



 ( INI  TIATIVE )  G E D E N  K  BUCH   e. V.  

                                                                  -als gemeinnützig anerkannt 





Das   Anliegen  /   Ziel     : 


Wir wollen , dass endlich ALLE Opfer des Nationalsozialismus gewürdigt werden. Zig Jahrzehnte nach 1933- 45.
Das ist ja auch  das Mindeste, das diese verdient haben. Denn "nur wer vergessen wird ist tot"- diese Schicksale, Opfer, Taten dürfen  in Deutschland niemals vergessen werden, auch als mahnendes Beispiel für die Zukunft!
 
Die Würdigung, Erinnerung  ist aber bis heute nicht überall geschehen.
Selbst in nationalen Archiven wie 

 https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch sind bei Weitem nicht alle Opfer erfasst,- und wenn dann absolut überwiegend auch nur ziemlich "unlebendig", kaum bekannt. Wenn überhaupt, ebenso wie Gedenkstätten, vielleicht einmal etwas besucht-aber keinesfalls in lebendiger, ständiger  "Erinnerungskultur".  


 
Das auch an allen deutschen Schulen kontinuierlich zu verankern, indem die Opfer in deren Umgebung (immer wieder) entdeckt und gewürdigt werden, in Verbindung mit schulischer Arbeit wird höchste Zeit - zumal es immer weniger Zeitzeugen gibt.  Das kostet auch nicht mehr, sondern spart sogar Geld für Bücher oder andere Materialien für unlebendige "Geschichtsarbeit". . Und bedarf "nur", endlich,  des guten Willens dafür Zuständiger - die das in Lehrplänen verankern.

Heute erleben Schüler  Geschichte meistens aus trockenen Büchern. Zeugen, Opfer  der Geschichte, gerade auch aus mahnenden Zeiten, bzw. "Helden des Alltags" sterben andererseits meistens unbekannt - ohne jegliche Würdigung. Oder zumindest Bekanntmachung ihres Schicksals  und ihrer Verdienste.  Sie, die "Gesichter hinter den Geschichten",  werden nahezu vergessen.
 Warum nicht die Schulen zur (kollektiven) Stätte der Bewahrung der  Geschichte(n),  mahnender aber auch vorbildlicher, machen ? Denn die Jugend ist, bestimmt ja auch über die Zukunft.
Wir wollen  erreichen, dass endlich möglichst jedes (!) Opfer an jeder (!) Schule, deren aktuellem bzw. früherem Umfeld, gewürdigt wird. Erforscht durch Schüler, Lehrer und ggf. unterstützt durch Historiker bzw. Zeitzeugen selbst. Mit Gedenktafeln-und Schriften in den Schulen.  Und dies so insgesamt, auch mittels Internet veröffentlicht und vernetzt, dann auch ein "kollektives Gedächtnis Deutschlands" für die Zukunft bildet. Die nötigen technischen Mittel, Archive usw. gibt es schon lange, auch viele private Initiativen dazu, es bedarf nur endlich deren besseren Nutzung bzw. eben auch Vernetzung - auch mit Universitäten u. a. staatlichen Stellen. 
Erste Ansätze hierfür gibt es bereits, mit viel Erfolg. Aber noch lange nicht genug.

Es sollten auch zudem viel mehr Menschen gewürdigt werden, die sich für andere aufopferten
- z. B. zu Regime-Zeiten aber auch heute,  z.B. auch durch für auf Hilfe angewiesene Kinder oder ältere/kranke Menschen. Oder durch besondere Taten, ... Auch "Trümmerfrauen" usw.
Oder Menschen, die (oft buchstäblich) ihr letztes Hemd für andere hergaben. Und dann natürlich kein Geld mehr für ihre eigenen "Memoiren" haben. Und eben nicht zuletzt auch Opfer von Krieg, Gewalt u. a.  Auch Opfer von Gewalt, auch psychischer, heute - wie Mobbing und Burn-out verursachenden Umständen oder von Natur-Katastrophen.  All diese Menschen sind ja meistens finanziell nicht in der Lage, ihre Geschichte weiterzugeben. Auch mahnend.

Und viele Schicksale sind nicht einmal durch Geld wieder "gut zu machen". Sie haben es aber verdient wenigstens - auf Wunsch auch öffentlich, soweit gewünscht auch mit ähnlichen Geschichten gemeinsam - gewürdigt zu werden. Mit wenigstens einigen Zeilen, Seiten, ... oder auch (viel) mehr. Ihr Opfer/Mahnung oder auch ihr Einsatz/Vorbild für andere. Auch durch Veröffentlichung ihrer Schicksale bzw. ihres teilw. oder gesamten Lebenswerkes. Dies durch eine (teilw.) schriftliche - und somit unvergängliche - Niederschrift, evtl. auch im "www" veröffentlicht, von "Memoiren" entsprechender Menschen. Um ihren gesammelten Schatz an Wissen, Erfahrungen, Träumen, Ideen usw. auch  weiterleben zu lassen, unvergänglich.

Mit so unauslöschlichen (schwarz auf weiß oder auch im Internet weltweit nachlesbar) Lebensspuren... Oder eben auch weniger schönen Erlebnissen/Opfern und schwerem Schicksal, recht unschönen Seiten des Lebens. Oft sogar auch über Generationen hinweg. Auch als Mahnung für andere oder auch Mut (machen) für sich nicht unterkriegen lassen/als Beleg, dass irgendwann doch immer wieder, auch in schwersten Zeiten, noch ein Hoffnungsschimmer kommt, das Überleben möglich ist. Zumindest mit Hilfe von anderen Menschen (die auch wieder Würdigung verdient haben - und bekommen sollen). Somit auch als positive Beispiele für Zivilcourage... 

Dies alles kostet nicht viel Geld- im Gegenteil, dadurch könnte gespart werden (an ansonsten weniger eindrücklichen schul. Materialien zu diesen Themen bzw. auch Folgen von weiteren Opfern bzw. zu wenig Zivilcourage usw.).   

Trotz  Versprechen führender Politiker (Bundeskanzler, Bundespräsident usw.) auch mehr als 70 Jahre (!) nach Kriegsende - dass den Opfern endlich (!) mehr gedacht werden soll - oder auch Opfern des Regimes von Honecker + Co. geraten aber weiterhin viel zu viele in Vergessenheit.  Das darf nicht weiter hingenommen werden. Deshalb wenden wir uns immer wieder mit unserem Anliegen an die Öffentlichkeit, Politik, Medien usw. 

Über Unterstützung im Sinne der guten, nötigen Sache freuen wir uns!    

 




 Unterstützer/Referenzen/Fürsprecher/Erfolge

 
Wir erhielten außer von der  "Die ZEIT"- Stiftung/der Nominierung für den M. Dönhoff- Preis  auch weitere  Fürsprache  u. a. von

der  Aktion Mensch (ehem. "Sorgenkind" )

diversen Gedenkstätten und Stiftungen (z. B. auch "Deutscher Widerstand", Berlin;

Stiftung Mercator -
"Eine sehr interessante Initiative ... Unbedingt förderungswürdig. Zu bewunderndes und sehr wichtiges Engagement");

Stiftung Mitarbeit für staatsbürgerliche Mitverantwortung:  "Sehr förderungswürdige Arbeit".



von Wissenschaftlichen Institutionen (z. B. dem Wissenschaftskolleg zu Berlin),

  div. Medienvertretern (RTL, ARD, ZDF usw. Z. B. H. Huntemann, ZDF: " Eine wirklich beeindruckende Arbeit.. weiterhin viel Erfolg".

"Auf jeden Fall förderungswürdig" (B. Giera, DIE ZEIT).


Und auch von Schulleitungen, so z. B., natürlich nicht zuletzt, der des jüdischen Gymnasiums/ Jüd. Oberschule Berlin

( B. Witting - ".. wünschen Ihnen bei dieser wirklich wichtigen Aufgabe viel Erfolg".)

Immerhin konnte durch unsere wiederholten  Eingaben in allen Ländern bereits ab 2009  auch erreicht werden, dass alle zuständigen Ministerien in Deutschland überprüfen, ob die "Gedenkarbeit" an Schulen nicht doch noch erweitert werden kann.


Und in mehreren Bundesländern empfohlen inzwischen die zuständigen Ministerien die Beachtung der Initiative.

Das Thüringer Kultusministerium teilte z. B. auch mit "Ihr Engagement gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus und deren Würdigung verdient ausdrücklich Dank". Und bot an, dass auf deren Seite www.jahr-der-demokratie.de ein Link zu unseren Internetseiten gesetzt wird. Außerdem macht das Ministerium auch den Schulen die Initiative bekannt   ( auf dem (www)Schulportal-thueringen.de/demokratiepaedagogik)
Deren Empfehlung an Schulen wurde  z. B. auch durch
das Bildungsministerium von Schleswig-Holstein und Mecklenburg- Vorpommernzugesagt, in S.H.  auf der Webseite des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen  S.H.  .

Das
Hessische Kultusministerium beabsichtigte die Initiative in seinem Amtsblatt publik zu machen und denkt, dass eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung möglich sei.  In Hessen ist inzwischen auch die "Zeitzeugenbefragung" zum Thema NS eine verbindliche Arbeitsmethode an Schulen (was, wie von uns vorgeschlagen, also auch in anderen Ländern möglich wäre). 
Unsere Initiative wurde auch auf der
Kultusministerkonferenz der Länder (zuständig u. a. für die Lehrpläne in allen deutschen Schulen) zur Empfehlung an die Schulen vorgelegt, durch das Land Berlin

In Bremen wurde unser Vorschlag an allen dt. Schulen Gedenktafeln für alle NS-Opfer anzubringen i. V. m. schul. Arbeit von der Stadtbürgerschaft dort empfohlen und unser Engagement als "sehr anerkennenswert" bezeichnet.   

Wir sind auch unter den empfohlenen Initiativen auf buendnis-toleranz.de (gegründet vom Bundesministerium des Innern und der Justiz).

Unsere Homepage hier wurde auch in die internationale Liste "Bessere Welt Links" aufgenommen, die unter anderem  empfohlen wird von Franz Alt, Konstantin WeckerSpiegel Online und dem Internationalen Friedensbüro.

Und - last not least - von vielen Einzelpersonen. Das ist uns auch besonders wichtig.
So z. B. diese: "Ich bedanke mich sehr für eure so liebenswerte Beratung. Ihr habt mir wirklich gut geholfen in meinem Vorhaben meine "Lebensgeschichte" per Buchform zu veröffentlichen. Dafür bedanke ich mich recht herzlichst bei Euch. Macht weiter so! Mit herzlichsten Grüßen" . S. Korn -  1.blinde Erzieherin Berlins, eine von 2 "Faces of the Year" 2007 ( die "Faces" sind Teil der Kampagne zum "Europ. Jahr der Chancengleichheit für alle" der Europ. Kommission, "repräsentieren Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die sich beispielhaft für Gleichbehandlung  einsetzen").

 
Wir bedanken uns auch aus ganzem Herzen für jegliche bisherige (und natürlich auch künftige) Unterstützung- jeden Cent, jede gespendete Minute Zeit !
 

Sie haben eine Frage,  möchten  mehr  erfahren?  Wir freuen uns von Ihnen zu hören, lesen...

Über uns



 Jede Person in unserem  Team ist einzigartig, hat aber sehr wichtige Ziele für die Allgemeinheit – und wir alle teilen die gleichen Werte.

 
Die Initiative will natürlich nicht in Konkurrenz zu ähnlichen Initiativen treten, sondern sieht sich als Teil eben eines "Gedenk-Netzes" - bzw. als Faktor dabei dieses weiter zu verbinden.  An Kooperationen mit schon vielen sehr guten ähnlichen Initiativen (vgl. bitte auch die Link-Tipps) sind wir also immer und gerne interessiert.
Unsere Initiative ist auch in vielen Städten vertreten. Von Ost bis West, Süd bis Nord  (- Deutschland) und in der Schweiz. Auch weitere erste Kontakte ins Ausland bestehen. Unter anderem zu Israel. Und wir haben nun auch schon einige "Mitstreiter" bzw. Unterstützer. Darunter  Autoren und andere Fachkräfte - aber auch Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose und Vertreter vieler Berufe- auch z. B. Psychologen, Sozialarbeiter, Lehrer usw.

Zuletzt haben wir uns darauf konzentriert über "Multiplikatoren" (z. B. Ministerien, s. unten) Fortschritte in der Gedenk-Arbeit zu erreichen, mit einigen Erfolgen (s . oben).
Und  haben nun als weiteren Schwerpunkt den Aufbau von "Überlebensgeschichten.de" - Erfahrungen von Überlebenden, zum Mut machen für andere Menschen (Details dazu s. bitte dort).  Wir widmen wir uns auch  den unzähligen Opfern aktueller Gewalt wie von -> Mobbing und Burn-out
Wie Sie (auch als Vertreter von Medien, Schulen, Universitäten usw.) Teil der Initiative werden/diese unterstützen können: Siehe bitte Seite " Kontakt " .

Die Initiative lebt von Ehrenamtl. Helfern und (noch zu erreichenden) Fördergeldern/ weiteren nötigen Fürsprachen dafür und Spenden- an Geld oder Zeit (für Hilfe beim Aufschreiben der Geschichten usw.). Wir freuen uns auf weitere Unterstützer*innen!

Weiteres bei Interesse gerne auf Nachfrage


 

Aus der Geschichte lernen...

Bei einem Gedenkappell für die Ermordeten des Konzentrationslagers Buchenwald wird ein Gelöbnis der Überlebenden verlesen, der Schwur von Buchenwald: "Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." 
 
Das Gedenken an die Opfer von Faschismus, Nationalismus, Kriegen ist auch Voraussetzung für "wehret den Anfängen"...


Lernen Sie uns kennen

Die Motivation/  über die "Ursprünge" 


 

Außer o. g. allgemeinen (historischen, politischen) Motiven gibt es auch persönliche: Nach dem Tod seiner viel zu früh gestorbenen und von der ganzen Familie und vielen anderen Menschen geschätzten und über alles geliebten, herzensguten Eltern (Mathilde und Günter Laub, s. Bild oben, mit einem ihrer geliebten Enkelkinder- auch sie litten sehr an Kriegen), merkte der Initiator dieser Initiative doch schmerzlich, dass er viel zu wenig von ihnen wusste.

Natürlich kannte man viele Erlebnisse, Geschichten, Träume etc. von ihnen - aber viele eben auch nicht.

Man kannte teilweise sogar mehr von anderen, primär sog. "Prominenten" - selbst Hitler und Co.- weil diese eben ihre Memoiren/ "Anschauungen" geschrieben hatten. Wo diese alles hinterlassen konnten - ihre vermeintlichen Weisheiten, ihre Ideen usw.  Nur waren die besser als die seiner Eltern? Sicherlich nicht. Sie waren unglaublich selbstlose, liebenswerte und hilfreiche, alles stets uneigennützig für ihre Familie und andere gebenden "einfache"(???) Menschen.
 Ihnen  (und deren Nachkommen) zum Gedenken, zur Ehrung widmet der heutige Vereins-Vorstand, Wolfgang Laub, sein ganzes Schaffen.

Auch das im Rahmen der Initiative Gedenkbuch, die er auch zu ihrem Gedenken anregte.  So soll ihr so schmerzvoller Verlust dazu mit beitragen, Ausgangspunkt sein, dass künftig viel mehr Menschen, die das verdient haben, gewürdigt werden können. Und so unvergessen sein werden, wie es seine Eltern für alle, die sie genauer kannten, immer sein werden.

In unendlicher, grenzenloser Liebe ...

Ebenso wie das unzählige andere gute Menschen verdient haben.

Unsere Vision



"Tot ist nur, wer vergessen wird"....

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Gerne gemeinsam mit uns: [email protected] 

Mitmachen/ Spenden:  Mehr dazu hier

Unser D-weites Schulprojekt: siehe hier